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Jaguar E-Type Verdeck 1961 - 1975

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Jaguar E-Type Verdeck 1961 - 1975, alle Serien

Der Inbegriff dessen, wie ein Sportwagen aussieht!
Steht im Museum of Modern Arts in New York.

Wenn der Begriff „Ikone des Automobil-Designs“ eine Bedeutung und Berechtigung hat, dann beim Jaguar E-Type.
Das ist zusammen mit dem 300SL W198 DER Jahrhundert-Sportwagen. Einer ganzen Generation ist der E-Type als „Chef vom Autoquartett“ im Gedächtnis eingebrannt – und Gerold Baumwolle alias Jerry Cotton fuhr (völlig unauffällig) einen roten E-Type.



Stoffauswahl

Das Jaguar E-Type-Verdeck kann in Sonnenland-Classic/ARESMA-Classic, HAARTZ Stayfast/TOPLINE Sunfast, Sonnenland Berline und allen Farben der Color-Line (Stayfast/Sunfast) gefertigt werden.

Das originale „Everflex“ Material, welches bei uns 15 Jahre im Programm war und recht viel verarbeitet wurde, gibt es nicht mehr!
Der Hersteller hat um das Jahr 2000 herum die Produktion eingestellt, beziehungsweise endgültig geschlossen.
Die seit ca. 2006 erhältliche Nachfertigung eines Anbieters konnte uns bislang nicht überzeugen.
Es ist uns zu steif.
Darüber hinaus ist unklar geblieben, wo das PVC herkommt, also wer es letztlich herstellt.
Wir werden erst einmal abwarten und Erfahrungen von Anwendern sammeln.
Jedenfalls wollen wir uns kein Reklamationsfeld eröffnen wegen Chinesenplaste.
Außerdem käme ein Verdeck damit zumindest bei unseren Fertigungsmethoden auch nicht wirklich günstiger.
Also eine klare Empfehlung, auf den ohnehin deutlich falt-/knick-/und formbeständigeren und damit haltbareren Sonnenland-Stoff umzurüsten.
Gerade auch, weil die Roadster häufig mit offenem, eingefaltetem Verdeck für längere Zeit abgestellt werden. Das macht das Sonnenland-Material viel besser mit als jedes PVC-Verdeck.


Interessant ist auch ein
Stayfast/Sunfast-Material in der Farbe „Charcoal“.
Es sieht leicht gräulich gealtert aus, ist aber absolut lichtecht.
Beim Jaguar XKR ab Bj.2006 ist es in der Erstausrüstung, obwohl uns es da deplatziert erscheint. Wir halten es auch von den Stoffeigenschaften her ideal geeignet für Oldtimer/Youngtimer .
Qualitativ ist es mit dem „Sonnenland“ auf Augenhöhe.
Gerne schicken wir ein Muster!

Unsere weitere Empfehlung: Stayfast/Sunfast und Sonnenland Berline.
Diese Stoffe haben eine sehr ähnliche Optik wie die seinerzeit in GB verwendeten Originalstoffe, aber alle Vorteile des Sonnenland-Materials.

Die Standardfarbe ist schwarz.


Bezüglich der Verfügbarkeit und Eignung von farbigen Verdeckstoffen bitten wir zuvor um ihren Telefon/Mailkontakt vorab. Diese haben in der Regel einen Aufpreis.

Classic Line

Classic Line, Stoffmuster

Bis zu 30% Aufpreis



Color Line

Color Line, Stoffmuster

plus € 120,00



Verdeckvarianten

1) Jaguar E-Type 1961 - 1970: Serie 1+2 Verdeckbezug



 € 469,00


Nur für die Serien 1 bis 2:

Verdeckbezug mit Reißverschluss zum Herunterklappen der Flexglas-Heckscheibe:  

plus € 180,00


  • Jaguar E-Type 1961 - 1970: Serie 1+2 Verdeckbezug, Verdeck


2) Jaguar E-Type 1971 - 1975: Serie 3 (V12) Verdeckbezug



€ 499,00


  • Jaguar E-Type Verdeck, Jaguar E-Type,1971-1975, Serie 3 V12


Zubehör

Große Persenning Sonnenland mit Tasche



  • Jaguar E-Type, Große Persenning, Sonnenland mit Tasche

€ 489,00



Persenning Sonnenland mit Tasche



€ 279,00

  • Jaguar E-Type Persenning Sonnenland 1961 - 1975


Persenning aus Leder mit Tasche



Auf Anfrage


  • Jaguar E-Type Verdeck 1961 - 1975, Persenning aus Leder mit Tasche


Hardtop (Innenhimmel)



Auf Anfrage


  • Jaguar E-Type Verdeck 1961 - 1975, Hardtop, Innenhimmel,


Montage-Service

Unsere Montageleistungen basieren auf Erfahrungen bezüglich dem üblichen Aufwand bei dem jeweiligen Cabrio und spiegeln bereits einen realistischen Preis ohne Nachforderungspolitik!

Eine gründliche Durchsicht, kleinere Reparaturen und ein umfangreicher Schmierservice sind im Montagepreis enthalten.

Schwierigkeitsgrad einer Montageleistung



Der Schwierigkeitsgrad: Gruen

Achtung!
Bei Gestängeschäden (davon sind die überwiegende Mehrzahl der Serien 1, 1,5 und 2 betroffen) ist beim
Jaguar E-Type der Schwierigkeitsgrad ROT!

Eventuell notwendige Instandsetzungs- und Restaurationsarbeiten am Gestänge und/oder der Karosserie sollten wegen des Alters und der Bauart dieses Cabrios als möglicher zusätzlicher Kostenfaktor gesehen werden. Die Berechnung erfolgt dann nach Aufwand und kann idR. bei der Annahme quantifiziert werden.

Eine dringende Bitte in diesem Zusammenhang:
Lesen Sie sich die folgenden allgemeinen Hinweise genau durch und werfen Sie einen kritischen Blick auf die Situation bei ihrem E-Type.

Alles, was Sie folgend aus der Erfahrung mit vielen E-Typen seit 1981 dargestellt finden, verursacht teils erheblichen zusätzlichen Aufwand und kostet Sie erhebliches zusätzliches Geld.

Gute Chancen, dass es bei den obigen Kalkulationen bleibt, haben Besitzer von gut erhaltenen E-Typen der Serie 3.
Alle Besitzer von Jags der Serie 1, 1 1/2 und 2 sollten sich auf zusätzlichen Aufwand einstellen.


Andererseits:
Habe Sachen sind nichts wert. Das kann man sich dann in Gänze sparen.

Auch ganz klar und deutlich:
Es geht mindestens um eine angemessene Reparatur. Dazu muss nicht immer alles in Neuzustand versetzt werden. Das Ziel einer fach- und sachgerechten Reparatur ist eine dauerhafte Funktionalität in Verbindung mit ordentlicher Optik. Alles unter diesem Level wäre mit Blick auf die Fahrzeugklasse überflüssiger Quatsch.

Am anderen Ende der Skala gilt DIESE Regel:
Wer Perfektion fordert, muss sie sich auch leisten können!
Perfekte Lösungen kosten leicht und schnell das fünf- bis zehnfache (!!) einer guten funktionalen.

Und es wird deswegen nicht automatisch länger halten. Eine mechanische SEIKO-Uhr funktioniert bei geringerem Aufwand womöglich sogar besser als eine BLANCPAIN. Diese ist aber - auch immer im Rahmen der vorgegebenen Voraussetzungen - perfekt.

Die CK-Cabrio kann im übertragenen Sinne beide Modelle bauen - und viele Grade dazwischen.

Was wir nicht können: Die BLANCPAIN zum Preis der SEIKO.

 

€ 290,00



Montage-Galerie



Eindrücke vor, während und nach der Montage


  • Jaguar E-Type Verdeck, Montage


Allgemeiner Hinweis (1/5)

  • Jaguar E-Type Holzeinsatz Serien 1, 1 ½ und 2

Betrifft: Serien 1 bis 2. Heckabschluss

Die Verdecke der Serien 1, 1 ½ und 2 werden im Heckabschluss auf einen Holzeinsatz vertuckert.

Diese Holzeinlage hat sich nicht selten in Brösel aufgelöst und darunter blüht der Rost – auch bei ansonsten ordentlichen bis hin zu top-restaurierten E-Typen.
Da dieser Bereich nach der Montage wieder verdeckt ist, genügt idR. eine Sanierung ohne aufwändige Lackarbeiten (!!).

Wir verbauen dazu meistens einen etwas dickeren Kederwulst unter der Chromleiste zum Abschluß auf die Karosserie. Die Holzeinlage wird durch Streifen aus Bitumenpappe ersetzt, welche den Vorteil haben, dass sie kein Wasser aufsaugen. Diese Streifen werden zusätzlich mit PU-Kleber in die instandgesetzte Rinne eingebettet. Damit ist fürderhin jeglicher Kontakt des Bleches mit Wasser ausgeschlossen und der Korrosionsprozeß nach den Regeln der Kunst beendet.


Allgemeiner Hinweis (2/5)

Dachspitze,Frontspriegel,Jaguar E-Type Verdeck 1961 - 1975

Betrifft: Serien 1 bis 2. Dachspitze/Frontspriegel

Eine weitere typische Baustelle ist der Frontspriegel (Dachspitze).

Achtung:
Formgebend ist nicht etwa das schüsselige, mit Kunstleder bezogene Blechteil, sondern das ebenso mit diesem Kunstleder gesondert bezogene Holzteil.
Dieses Holzteil weist nicht selten eine Torsionsbiegung auf und/oder ist mittig kollabiert.

Selbst wenn die Substanz des Holzes restaurationswürdig erscheint, bedeutet das dann den Exitus für dieses Teil. Es muss zwingend durch ein Neuteil ersetzt werden, da ansonsten der nach erfolgter Montage des Bezuges ohnehin problematische Abschluss des Verdeckspriegels zur Frontscheibe hin nicht mehr mit einem zufrieden stellenden Ergebnis gelingen kann.


 

Allgemeiner Hinweis (3/5)

Betrifft: Gestänge/Gestängerestauration

Wir möchten in diesem Zusammenhang von eigenen und/oder fremden zuvor durchgeführten Restaurations-Bemühungen – und zwar das gesamte Gestänge betreffend - verschont bleiben.

So gut das auch gemeint sein mag, die Entscheidung, was zur Instandsetzung taugt oder was erneuert werden muss, möchten wir im Zuge der Arbeiten am Verdeck selbst treffen dürfen. Auch die Art und Weise, WAS und WIE restauriert wird.

Das Gestänge selbst besteht aus relativ weichen Stahl und ist in den Gelenken einfachst verbolzt. Alles in Allem: Der Rahmen samt Verdeckbezug war und ist kein Präzisionsteil, sondern ein besserer Regenschirm.

Eine Bezugsquelle für recht ordentlich verarbeitete neue Verdeckgestänge zur Nachrüstung/Wiederherstellung der Serien 1 bis 2 konnten wir inzwischen wieder ausfindig machen. Diese sind "besser als original-neu" - was aber auch nicht eine soo große Kunst darstellt.

Immerhin: Maßhaltigkeit, Funktion, Passung und Qualität waren jeweils zur vollen Zufriedenheit.

Von "plug and play" ist man beim Kauf eines solchen Gestänges aber auch noch ein gutes Stück weit entfernt:
Die - wie schon beschrieben - heikle Dachspitze kommt als Bausatz daher, muss noch gestrahlt, geschweißt(!), gepulvert, bezogen und - last not least - muss der mitgelieferte Holzspriegel bearbeitet (vor dem separaten Beziehen mit Kunstleder ist Wasserfestheit herzustellen und sind Holz-Schraubmuttern passgenau einzufräsen/einzulassen), verstärkt, bezogen und durch vielfaches Verschrauben und Verkleben passgenau zum jeweiligen E-Type zusammengebaut werden.
"Nur wenige 100 Euro-Scheine später..."

Nicht gerade eine Kleinigkeit, aber ein sehr gutes Ergebnis, wenn das vorhandene Gestänge seine Substanz aufgebraucht hat. 

Allgemeiner Hinweis (4/5)

Betrifft: Dichtungen/Dichtheit beim E-Type

Bezüglich der Dichtung vorne ist ein gewisses Improvisationsgeschick bei fast allen E-Typen notwendig, vor allem aber die Serien 1 bis 2 betreffend.

Es kann sein, dass die zunächst verbaute Lösung nach einer Saison auf ein anderes Profil umgesteckt werden sollte. Die originale, im Profil quadratische Dichtung heißt nur so, ist jedoch regelmäßig nicht dicht.

Wir bauen aus unserem reichhaltigen Fundus eine individuelle Lösung. Bei dieser Gelegenheit sei aber auch bemerkt, dass bei den britischen Fahrzeugen aus dieser Zeit (...und nicht nur bei denen) die Messlatte  des Anspruches an Dichtheit nicht zu hoch gelegt werden darf.

Der Fahrer (...und Beifahrer/in – oder umgekehrt) müssen eine gewisse Leidensfähigkeit mitbringen, - oder sollten, ganz einfach und deutlich gesagt, keine Warmduscher sein. Schließlich gibt es inzwischen auch Cabrios, in denen es nicht zieht, mit Hämorrhoidenkocher, Warmluftschal, Pollenfilter, Vollklimatisierung ausgerüstet, welche darüber hinaus Waschstraßen tauglich sind.
Die heißen alle nicht Jaguar E.

Beim E-Type Roadster lassen sich die Seitenscheiben schlecht in die „Dichtungen“ am Gestänge  einpassen. Das hat sowohl mit dem Alter der E-Typen zu tun als auch mit der  - sagen wir einmal – bescheidenen Produktqualität.

Ein gutes und tatsächlich funktionales Ergebnis konnte auch schon mit anderen Dichtprofilen aus dem reichhaltigen Sortiment der Fa. DÖPPER erzielt werden.
Sobald ein einigermaßen funktionaler Kompromiss von Tür-/Scheiben-/Gestänge-Einstellung gefunden wurde, sollte es dabei belassen werden.
Nach gut kommt schlecht. 

Allgemeiner Hinweis (5/5)

Betrifft: Verdeckspannung. Everflex-Material

Noch eine Anmerkung zu dem originalen Everflex-PVC-Verdeckmaterial:
Damit war vieles einfacher, vor allem die anfängliche Verdeckspannung betreffend. Und die Gestänge werden mit den Jahrzehnten auch nicht besser, sondern „rappeliger“.

Das Everflex brauchte nur eine Wärmebehandlung mit einem Heizstrahler. Damit war das Verdeck angepasst und spannte sich wie eine Haut über das Gestänge. Aber wie bereits oben berichtet, es ist nicht mehr verfügbar.

Die Situation anno 2011:
Die einzige Alternative besteht in der Anwendung der genannten Verdeckstoffe.
Sollte sich daran etwas ändern, werden wir es wissen und ein entsprechendes Angebot ins Programm übernehmen.   


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