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Der Käfer basiert auf einer Idee des wohl genialsten Automobil-Konstrukteurs aller Zeiten:
Bela Barenyi. Der war noch keine zwanzig Jahre alt, als er 1926/27 den Urtyp des Käfers detailliert entwickelte. Dem Herrn Barenyi verdanken sehr viele Menschen ihr Leben, - ohne es vielleicht zu wissen: Er ist – unter vielem Anderen - so etwas wie der Gottvater der passiven Sicherheit.
Ferdinand Porsche übernahm die Käfer-Idee und in unseliger Liason mit den damaligen Nazi-Machthabern entstand der äußerst geschickt gewählte Begriff „Volkswagen“. Die Grundlage für eine gigantische Betrugsmasche: Der so genannte Volkswagen ( „KdF-Wagen“, KdF = „Kraft durch Freude“) wurde 1938 mit dem seinerzeit üblichen Propaganda-Brimborium vorgestellt und für 999 Reichsmark – zahlbar per Marken im Voraus(!) – dem Volke versprochen.
Viele sahen sich schon im Geiste über die neuen „Autobahnen“ fahren. Statt dessen gab es Krieg: Der „Volkswagen“ wurde als „Kübelwagen“ (Typ 82)- Kriegsgerät bis 1945 50.000 mal gebaut, die Autobahnen entpuppten sich als Nachschubwege für das Kriegsmaterial. Und die 999 Reichsmark? Antwort: Weg. Aber natürlich nur eine Randerscheinung im Verhältnis zu den sonstigen Verbrechen dieser Zeit. Die einen träumten vom eigenen Automobil, die anderen von der Weltherrschaft. Die oft wiederholte Darstellung, der zweite Weltkrieg sei sozusagen als Naturereignis der Auslieferung des Käfers zuvor gekommen, verschleiert das KdF Lügengebäude in der „herrschenden Meinung“ noch heute. Eine zivile Produktion war niemals im Kalkül. Bestenfalls nach einem gewonnenen Krieg. Alles geplanter Betrug!
Dass es nach dem Ende des Desasters mit dem „Käfer“ genannten „Volkswagen“ doch noch wahr wurde, ist ganz wesentlich ein Verdienst von Heinrich Nordhoff, der ab 1948 bis zu seinem plötzlichen Infarkt-Tod 1968 als unumstrittener Chef den VW-Konzern autokratisch und väterlich zugleich leitete.
Über das Käfer-Cabrio selbst braucht an dieser Stelle nicht viel gesagt werden. Wer den „scarabeus automobilus“ nicht kennt – oder noch schlimmer - nicht mag, ist nicht gesellschaftsfähig. Der Ur-Käfer gehört einfach zum „Common Sense“. Es gibt wohl kein anderes Auto mit so hohem sozialem Zuspruch, - über Generationen und Ländergrenzen hinweg bis heute.
Der VW Käfer-Verdeckbezug kann in Sonnenland-Classic und allen Farben der Color-Line (Haartz Stayfast) gefertigt werden.
Im Verlauf der Bauzeit sind einige Untertypen der VW Käfer-Verdeckbezüge entstanden:

Dieses Modell wurde nur ein Jahr gebaut. Das Gestänge ist mit Ausnahme der Dachspitze schon 03er! Das Holz für den Hauptspriegel ist 03, keine Hölzer mehr an der C-Säule und am Heckabschluss.
Es muss ein entsprechender Innenhimmel und auch eine dem „hinten 03, vorne 02“ Polsterung bestellt werden.

Unsere Käfer-Verdecke sind IMMER in "Sonnenland"-CLASSIC gefertigt! (Außer der Color-Line in Haartz Stayfast). Es ist uns in einigen Fällen berichtet worden, dass der neue Bezug bei der Montage um den Fensterausschnitt des Heckscheibenrahmens seitlich durch Einreißen beschädigt wurde.
Die Ursache ist meistens ein zu tief oder zu hoch positionierter Fensterrahmen!
Danach fängt womöglich noch eine Diskussion über die vorliegende Qualität des Sonnenland-Classic-Materials an, wegen unzureichender Reißfestigkeit, etc.
Hierzu in aller Kürze: Das Classic-Material ist durch seine Webart viel dehnfähiger als zum Beispiel das bei Cabrios jüngeren Baujahres geläufige Sonnenland A5.
Classic ist aber bei weitem nicht so beständig gegen Einreißen! „Schuss“ und „Kettung“ dieser Webung in Verbindung mit dem Baumwollrücken können vor allem eine angefangene Rissbildung in einer Webrichtung nicht weiter aufhalten! Man kann es dann von Hand relativ leicht weiter zerreißen.
Der A5-Stoff ist zwar diesbezüglich stabiler, deswegen aber nicht automatisch besser, - im vorliegenden Fall für die Käfer-Cabrio-Typen wäre Sonnenland-A5 nur äußert problematisch anzuwenden, weshalb wir es auch weder empfehlen noch anbieten.
Der Fensterausschnitt beim Käfer ist mit Vorsicht durchzuführen. PVC-Material ist zu erwärmen, was beim Sonnenland-Stoff aber wiederum keinerlei nützlichen Effekt hat. Hier muss von unten und von oben das Material zur Mitte hin gezogen werden, damit die Spannung reduziert wird.
Das Wichtigste dabei ist jedoch, dass das Fenster in korrekter Höhe positioniert wurde.
Das unterscheidet sich übrigens beim 02 und dem 03. Es empfiehlt sich ein Blick auf das alte Verdeck! Danach die Messpunkte selbst bestimmen. Ich messe immer rechts und links von der Karosseriekante oberhalb des Wulstes symmetrisch hin zur Rundung des Scheibenrahmens. Es geht aber auch anders, Hauptsache ist es, dass Maß einzuhalten.
Das Beschriebene ist nur einer von vielen Aspekten, weshalb selbst gelernte Sattler, welche den Käfer nicht genau kennen, ohne (Käfer-)fachkundige Anleitung keine Montage „probieren“ sollten!
Seien Sie außerdem gewarnt: Lassen Sie sich von den oben aufgeführten Preisen nicht täuschen! Es kommen fast immer neue Hölzer, Dichtungen, Heckscheibenrahmen...etc. und einhergehend damit aufwändige Arbeiten am Gestänge zusätzlich zur wegen der „Vorkriegs-Bauart“ sehr aufwändigen Verdeckmontage hinzu.
Andererseits: Ein ordentlich erneuertes Käfer-Verdeck hält mindestens zwanzig Jahre – aber nur wenn es fach- und sachgerecht aufgesattelt wurde! Wir können Referenzen en Masse vorweisen. Hier in Gießen fährt ein Käfer, der 1986 von mir aufgesattelt wurde und in der Zwischenzeit laut Besitzer ca. 250tkm bewegt wurde. Das Verdeck ist nicht mehr neu, aber in jeder Hinsicht völlig einwandfrei!
In diesem Zusammenhang empfehlen wir die Fa. Käfer-Holz, Frau Bongartz, für die Ersatzteile-Beschaffung!
Es kommt uns sehr gelegen, wenn Sie notwendige Ersatzteile, - natürlich sinnvollerweise nach vorheriger Rücksprache/Absprache mit uns - schon selbst besorgen. Für den Fall dass wir es machen, ist es lediglich eine Serviceleistung, die wir ohne Gewinninteresse vornehmen. Wenn Sie allerdings schon tätig waren, kann das den Ablauf der Arbeiten reibungsloser und schneller gestalten.
Bitte halten Sie sich aber strikt an unsere Empfehlungen!
Sie profitieren von teilweise jahrzehntelangen Geschäftsbeziehungen. Die empfohlenen Firmen liefern Ersatzteile, die dann auch funktionieren. Und wenn tatsächlich einmal ein Problem damit auftauchen sollte, kann das dann von uns auf „kurzen Dienstwegen“ geregelt werden, ohne dass Sie sich einschalten müssen, denn es stimmt die Kommunikation mit diesen Partnern.
Wie bereits angeführt, das Käfer-Cabrio kann es in sich haben!
Bitte keine Missverständnisse: Wir möchten Sie nicht abschrecken, aber es liegt uns fern, dem Kunden nach etwa 400-500(!) Käfer-Montagen in den letzten 30 Jahren irgend etwas Schönzureden.
Es gibt hier auch nichts zu sparen:
Das Käfer Cabrio ist etwas für Spezialisten und der Aufwand ist nur dann im Ergebnis etwas wert, wenn GANZE Arbeit geleistet wurde.
Ein Käfer-Verdeck aufzusatteln ist definitiv eine Kunst für sich.
Hier entscheidet noch das handwerkliche Geschick, wie das Verdeck auf dem Cabrio aussieht.
Beim Käfer hat sich schon gar manch ein „Verdeckprofi“ verhoben.
Die Unterschiede kommen in Details zum Vorschein, die der Laie meist erst sieht, wenn er darauf aufmerksam gemacht wurde. Dann aber um so mehr. Wir finden es wirklich schade, wenn unsere aufeinander abgestimmten Komponenten für den Verdeckaufbau in weitgehender Unkenntnis der korrekten Verarbeitung am Käfer nicht so aussehen, wie sie aussehen könnten und sollten.
In genau diesem Sinne treffen die folgenden Formulierungen hier den Sachverhalt:
Unsere Montageleistungen basieren auf Erfahrungen bezüglich dem üblichen Aufwand bei dem jeweiligen Cabrio und spiegeln bereits einen realistischen Preis ohne Nachforderungspolitik!
Eine gründliche Durchsicht, kleinere Reparaturen und ein umfangreicher Schmierservice sind im Montagepreis enthalten.
Eventuell notwendige Instandsetzungs- und Restaurationsarbeiten am Gestänge und/oder der Karosserie sollten wegen des Alters und der Bauart dieses Roadsters als möglicher zusätzlicher Kostenfaktor gesehen werden.
Die Berechnung erfolgt dann nach Aufwand und kann idR. bei der Annahme quantifiziert werden.
Kontakt
CK-Cabrio GmbH & Co. KG
Manufaktur für Cabrioverdecke
Siemensstr. 5c
35415 Pohlheim
Tel: +49 (0) 64 03 / 96 93 40
E-Mail: info@ck-cabrio.de




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