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ZIL – 41044 Convertible Verdeck

ZIL 41044 Convertible Verdeck, Beispielbild

Was bitte? ZIL
Diese Marke gibt es tatsächlich!
Josef Stalin, Nikita Chruschtschow, Leonid Breschnew, Konstantin Tschernenko, Michail Gorbatschow und zuletzt Boris Jelzin fuhren ZIL – oder besser:
wurden im ZIL chauffiert.

Der ZIL war DAS Fahrzeug der sowjetischen Nomenklatura.
Der Dienstwagen der Politbüro-Mitglieder, dann das Präsidentenauto. 
Das sowjet-russische Pendant zum Rolls-Royce der Queen, Kennedy´s  Lincoln, Adenauer´s  300er Mercedes ...

Der russische Präsident Gorbatschow fuhr mit seiner Raisa 1989 zu Verhandlungen mit Kanzler Kohl und seiner Hannelore auf dem Bonner Petersberg in der ZIL-Langlimousine vor.

Die Mercedes W140 der deutschen Delegation – wahrlich kein kleines Auto – sahen im Vergleich wie Spielzeuge aus. Der ZIL beeindruckte.

Die ZIL-Fahrzeugreihe basiert auf der Weiterentwicklung der US-Packards.
1936 kaufte Stalin von den Amis, die damals noch nicht als Klassenfeind angesehen wurden, die gesamte Packard-Fabrik und ließ diese vor den Toren Moskaus wieder aufbauen.
Damals vor den Toren, heute mitten in Moskau ist das AMO-ZIL-Gelände ein riesiges Areal, mit dessen Betreten eine Zeitreise in die sowjetische Vergangenheit beginnt.

Die „Helden der Arbeit“ schauen auf einen herab und inzwischen dem Verfall preisgegebene werksinterne vierspurige/großspurige sozialistische Pracht-Boulevards zeugen vom implodierten Wahn einer bis Mitte der neunziger Jahre herrschenden Polit-Kaste.

Ansonsten stellt AMO-ZIL LKW´s und Spezialfahrzeuge her. Zu Sowjetzeiten hatte der Staatskonzern ca. 1,2 Millionen Mitarbeiter. Anno 2009 waren es immerhin noch 120000. Sehen Sie doch einmal hier: www.amo-zil.ru

Wie kommt die CK-Cabrio zum ZIL – beziehungsweise umgekehrt,
wie kommt der ZIL zu CK-Cabrio?

Eine Buch füllende Geschichte, die hier nur kurz skizziert wird:
Die Russen wollten eine Cabrio-Version ihres Prestigefahrzeugs auflegen. Einzelanfertigungen für Leonid Breschnew und einige Paradefahrzeuge der Armee existierten bereits. Bei der jährlichen großen Parade zum 1. Mai auf dem Roten Platz fuhr i.d.R. ein offener ZIL ganz vorne weg.

Der Auftrag, eine funktionierende Verdeckkonstruktion zu bauen, ging über Vermittler nach Deutschland. Die Gestänge-Konstruktion entwickelte im erweiterten Sub-Auftrag ein (genial begabter) Konstrukteur aus der Nähe von Köln. Dessen Sub-sub-Beauftragter scheiterte zu einem recht späten Zeitpunkt jedoch mit der Entwicklung des Verdeckbezuges (samt Innenhimmel usw.).
Auf diese Weise landete der unter-unter-Auftrag über einen weiteren Vermittler „zufällig“ bei der CK-Cabrio.

Um es kurz zu machen:
Wir konnten unseren Teil des Auftrages, den Bezug zu entwickeln und vier Sätze davon herzustellen, in jeder Hinsicht termingerecht erfüllen.
Der uns zur Verfügung gestellte Prototyp funktionierte hervorragend, einschließlich dem Gestänge.
Unser Auftraggeber, dieser besagte Konstrukteur, verstarb plötzlich im Spätsommer 2009. Wirklich schade um diesen Menschen.
„Only the good die young“.
Der direkte deutsche Auftragnehmer zog nach dessen Tod das Projekt komplett an sich.

Die von dieser Firma formulierten Bedingungen an uns waren nicht akzeptabel, bis hin zu - sagen wir einmal - absurd, nach unserer Bewertung in jeder Hinsicht unlauter.
Dem Vernehmen nach hat die russische Seite die Fortführung des Projektes, über die vier seinerzeit halbfertigen Cabrios hinaus, eingestellt. Sehr schade.

Eine klare Wertung:
Daraus hätte mit uns mehr werden können. Nochmal schade.
Diese Art von deutsch-russischer Zusammenarbeit hätte ich mir sehr gut vorstellen können – zumal sich mit dem Moskauer Projekt-Team spontan ein von gegenseitiger Sympathie getragenes herzliches Verhältnis ergab.
Wenn man bedenkt, dass unsere Väter und Großväter noch zum Krieg gegeneinander verdammt wurden... Da wäre es doch schön, ein solches Projekt buchstäblich auf die Räder zu stellen - gemeinsam!

Wir verfügen nun also über ein Schnittmuster für ein ZIL-Cabriolet.
Mal sehen, was die Zeit noch so bringt...

Ein paar Details und Daten zum ZIL:
Sechs Meter vierunddreißig (!) lang, 2,08m breit, 1,50m hoch – die Abmessungen eines Straßenkreuzers aus der Dinosaurier-Zeit.
Dazu passt der Motor: 7,7 Liter V8 mit 315 PS bei schlappen 4600 rpm mit ca. 450Nm Drehmoment.

Das Gewicht von ca. 3400 kg ist zu einem guten Teil einer „Hilfsrahmen“-Konstruktion geschuldet, deren Träger ganz offenbar von einer beim ZIL recycelten abgebauten Trasse der Transsibirischen Eisenbahn stammen.
Somit benötigt der ZIL etwa 13 Sekunden, um sich auf 100km/h zu schwingen – was durchaus wörtlich genommen werden darf. Die für einen PKW mächtige 245/70-15er Bereifung wirkt am ZIL sogar grenzwertig unterdimensioniert.

Wir hätten gerne ein ZIL-Convertible in weiß, mit vergoldeten statt verchromten Zierleisten sowie roter Innenausstattung (weißes Piping), 22 Zoll Dolce-Felgen (Chrom/Gold) und 315er Schlappen auf 22 Zoll rundum. Vor der Rücksitz-Anlage eine gut gefüllte und gekühlte Krimsekt-Bar. Die Musik bitte von QUEEN – solange nichts Vergleichbares aus Russland zur Verfügung steht.

The show must go on!

Perfect wedding car!



Stoffauswahl

Standardfarbe ist schwarz.


Bezüglich der Verfügbarkeit und Eignung von farbigen Verdeckstoffen bitten wir zuvor um ihren Telefon/Mailkontakt vorab. Diese haben in der Regel einen Aufpreis.

Classic Line



  • Klassik Blau
  • Dunkelbraun
  • Beige Klassik
  • Hellbeige Klassik
  • Aignerrot
  • Klassik Grün

Schwarz, blau und dunkelbraun sind hier der Standard.
Bei allen weiteren farbigen Klassikstoffen ist in der Regel mit einem Aufpreis zu rechnen (10-100%!).
Bitte extra anfragen.

Weitere Farben sind also (noch) vorrätig - Lieferung und Preise auf Anfrage. 



Color Line



  • Logo Red
  • Pacific Blue
  • Sunflower Yellow
  • Orange
  • Oyster
  • Syringa

Weitere Farben auf Anfrage.
Die Verdeckstoffe der Color-Line haben ca. 30% Aufpreis!



Verdeckvarianten

Diverse Schnitte sind vorhanden – Herstellung nach Muster!

Montage-Service

Unsere Montageleistungen basieren auf Erfahrungen bezüglich dem üblichen Aufwand bei dem jeweiligen Cabrio und spiegeln bereits einen realistischen Preis ohne Nachforderungspolitik!

Eine gründliche Durchsicht, kleinere Reparaturen und ein umfangreicher Schmierservice sind im Montagepreis enthalten.


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