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Lancia Aurelia B24 Spider 1955 und Lancia Aurelia Convertible 1956-58

Dass es sich in der Regel um schöne Autos handelt, diese sozusagen Programm sind, wenn der Name Pininfarina im Spiel ist, können die Ästheten unter uns allenthalben bestätigen.
Hier in diesem Fall, den Lancia Aurelia B24 betreffend, geht es jedoch um ein absolutes Highlight dieses Designers.
Die barocke Sportlichkeit, gepaart mit Rasse, ist eine Augenweide aus jedem Blickwinkel.

Der Lancia Aurelia B24 debütierte 1955 mit 2,5l V6 Motor und dem Getriebe in innovativer Transaxle-Bauweise an der Hinterachse,
Ein knappes Jahr hieß der B24 "Spider", bildschön mit zeitgeistiger Panorama-Frontscheibe und einem nur und ausschließlich für Süd-Californien tauglichen "Notverdeck" ("...it never rains...").
Was bedeutet, dass so etwas wie der Notstand ausbricht, falls man es einmal brauchen sollte. Schönheit muss leiden. Von dem Spider wurden nur etwa 250 Autos gebaut, von denen zu allem Überdruß auch noch ca. 50 Neuwagen zusammen mit der "Andrea Doria" (...alles klar?) vor dem US-Bundesstaat Massachusetts in den Tiefen des Atlantiks auf Nimmerwiedersehen verschwanden.
Ab 1956 gab es dann die leicht modifizierte Frontscheibe vom parallel bei Pininfarina gebauten Alfa Giulietta Spider, - mitsamt dessen Verdeckkonstruktion(!), am Lancia adaptiert. Oben zum Abschluss an der Seitenscheibe befinden sich in der Waagrechten sogar Dichtprofile (jedoch nicht an der B-Säule). Seitliche Dreiecks-Ausstellfenster und Kurbelscheiben ergaben das "Convertible".

Bis 1958 wurden gut 500 dieser automobilen Pretiosen gebaut - und fast alle wurden in die USA verkauft. Dort wiederum 80% nach Californien. Der Wert der aktuell übrig gebliebenen Lancia Aurelia B24 Spider und Convertible ist mittlerweile im Hochpreis-Segment angesiedelt, - was einerseits zu erwarten war, aber andererseits auch schade ist, da die Fahrzeuge deswegen von der Bildfläche weitestgehend verschunden sind.



Stoffauswahl

Ein Lancia Aurelia B24 Spider/Convertible-Verdeck kann in TOPLINE-Classic/Sonnenland-Classic/ARESMA-Classic, HAARTZ-Stayfast/TOPLINE-Sunfast/Sonnenland Berline und allen Farben der Color-Line (Stayfast/Sunfast) gefertigt werden.

Interessant ist auch ein Sunfast/Stayfast-Material in der Farbe „Charcoal“.
Es sieht leicht gräulich gealtert aus, ist aber absolut lichtecht.

Wir halten es auch von den Stoffeigenschaften her ideal geeignet für Oldtimer/Youngtimer . Qualitativ ist es mit den Classic-Stoffen auf Augenhöhe.


Die Standardfarbe ist schwarz.


Bezüglich der Verfügbarkeit und Eignung von farbigen Verdeckstoffen bitten wir zuvor um ihren Telefon/Mailkontakt vorab.
Diese haben in der Regel einen Aufpreis.


Achtung!

Wir haben - den unserer Auffassung nach für diese Baumuster hier - ideal geeigneten
Stayfast-Stoff
in der Farbe "British-Racing-Green" exclusiv nachfertigen lassen!

Verdecke für die kernigen britischen Roadster (und darüber hinaus die davon inspirierten Cabrios/Spider/Roadster/Convertibles eines Ursprungs jenseits der Insel) können ab August 2018 - bis auf Weiteres - auf Bestellung daraus gefertigt werden!

Dabei ist ein Zuschlag von 20% auf alle unten genannten Preise einzurechnen!


 

 

Classic Line



  • Klassik Blau
  • Dunkelbraun
  • Beige Klassik
  • Hellbeige Klassik
  • Aignerrot
  • Klassik Grün

Schwarz, blau und dunkelbraun sind hier der Standard.
Bei allen weiteren farbigen Klassikstoffen ist in der Regel mit einem Aufpreis zu rechnen (10-100%!).
Bitte extra anfragen.

Weitere Farben sind also (noch) vorrätig - Lieferung und Preise auf Anfrage. 



Color Line



  • Logo Red
  • Pacific Blue
  • Sunflower Yellow
  • Orange
  • Oyster
  • Syringa

Weitere Farben auf Anfrage.
Die Verdeckstoffe der Color-Line haben ca. 30% Aufpreis!



Verdeckvarianten

Achtung! Bei Klein-/Kleinstserien-Cabrios gilt:

Wenn Sie sich sicher sind, dass es sich noch um das originale oder gut passende originalgetreue Verdeck handelt:
Bitte immer das alte Verdeck zum Musterabgleich einschicken!

Die Carozzeria Vignale hat seinerzeit auch oft nach der "Pfarrer Nolte-Methode" gebaut: "...der machte es, wie er wollte".



Allgemeiner Hinweis

Betrifft: Exotische Cabrios / exotische Marken


Es handelt sich hierbei jeweils um Cabrios, welche seit Jahrzehnten nicht mehr gefertigt werden, welche seinerzeit in kleiner Stückzahl nach den damaligen Methoden ( = Pfarrer-Nolte-Technik = der machte es, wie er wollte, - siehe oben) gebaut wurden und deren heutige Exemplare eine in aller Regel bewegte bis abenteuerliche Erhaltungs- und Restaurationsgeschichte hinter sich gebracht haben.
Das Ansinnen, im Jahre 2015 ... und folgend ... für einen solchen Exoten bei uns ein fix-und-fertig passend konfektioniertes Bauteil einfach bestellen zu können (einige Kunden meinen gar, wir hätten solche Bauteile für ihre jeweiligen Exoten und Super-Exoten in diversen Farben(!) vorrätig im Regal liegen), ist also so nicht erfüllbar, muss "enttäuscht" werden - gleichbedeutend zu verstehen als das Ende einer (Selbst-)Täuschung.
Auch verfügt hier idR. niemand über Detailwissen, was-wie-wann seinerzeit damals verbaut wurde.

Was wir haben:
Materialien, Beschläge, ... , etc. in (fast) allen damals verwendeten Baumustern.
Was wir können:
Mit einschlägiger, jahrzehntelanger Erfahrung damit alles nachbauen.

Wenn das Cabrio zu uns kommt, werden wir nach zur Verfügung stehenden Vorlagen und/oder auch Bilder, ein einem damaligen Baumuster entsprechendes Verdeck/ Persenning/...  am Fahrzeug anpassen - im Rahmen der hier genannten Preise , - plus eventuell ein Aufgeld für zusätzliche Leistungen, wie zum Beispiel das Instandsetzen/Restaurieren des Gestänges, die passenden Beschläge an der Karosserie anzubringen/auszutauschen ... etc.

SO funktioniert das - DAS ist das Angebot.

Als Besitzer eines solchen exotischen Cabrios muss man sich schon der Tatsache stellen, dass man mit einem solchen Fahrzeug - bei Arbeiten welcher Art auch immer daran - besondere Umstände ins Kalkül einbeziehen muss.
Und man darf sich darüber freuen, wenn der jeweilig Angesprochene überhaupt schon einmal weiß, um was für ein Auto es sich dreht, das Modell/den Typ/die Marke überhaupt kennt.



1) Lancia Aurelia B24 Spider Verdeckbezug:



€ 1.190,00


(Panorama-Frontscheibe, Steckfenster als Seitenscheiben, = Notverdeck)

 



2) Lancia Aurelia B24 1956 - 1958 Convertible Verdeckbezug:



€ 1.389,00


(seitliche Dreiecksfenster, Kurbelscheiben, konventionelle Frontscheibe)

Heckscheibe mit RENOLIT FLEXGLAS.

Die Beschläge werden mitgeliefert, müssen aber selbstverständlich im Zuge der Montage im Verdeck positioniert werden.

Die entsprechenden Stellen sind zur besseren Orientierung und Arbeitserleichterung markiert.

 



Zubehör

Dichtungen und weiteres Zubehör



Beratungsbedarf!


Originalgetreue spezielle Gummierzeugnisse/Dichtungen für das Lancia Flavia Convertible gibt es hier:

http://www.cicognaniguarnizioni.it/en/lancia/163-flavia-convertibile-vignale-1963-67

Des weiteren sei auch noch die Firma Döpper empfohlen:

http://www.doepper-profile.de



Montage-Service

Unsere Montageleistungen basieren auf Erfahrungen bezüglich dem üblichen Aufwand bei dem jeweiligen Cabrio und spiegeln bereits einen realistischen Preis ohne Nachforderungspolitik!

Eine gründliche Durchsicht, kleinere Reparaturen und ein umfangreicher Schmierservice sind im Montagepreis enthalten.

Schwierigkeitsgrad einer Montageleistung



Der Schwierigkeitsgrad: Gelb

€ 690,00 bis ...


Zur Klarstellung:

Bezüglich der Montage ist jeder Sattler auf ein funktionierendes Gestänge angewiesen!


Wie immer, jedoch besonders bei Oldtimern gilt:

Im Zuge einer Erneuerung des Verschleißteils "Verdeckbezug", also einhergehend mit dem anstehenden Austausch der textilen Bauteile am Cabrioverdeck, findet keineswegs eine wundersame, jungbrunnenartige Erneuerung des nicht selten schon arg mitgenommenen Gestänges statt.

Das ist - wenn hier Handlungsbedarf erkannt wird - eine gesonderte Baustelle.

Nicht selten übersteigen dann die Kosten für eine mehr oder weniger aufwändige Instandsetzung des Gestänges mitsamt einer mitunter zeitraubenden Einstellung an der Karosserie die oben genannten Kosten für die Montage eines Verdeckbezuges um ein Vielfaches!

Auch Einstellarbeiten können NIEMALS als irgendeine Form der Inklusiv-Leistung im Zuge einer Erneuerung des Verdeckbezuges automatisch erwartet werden.
Im Gegenteil!
Regelmäßig sind, wenn hier Handlungsbedarf gesehen wird, zum Beispiel die Türen/Türscheiben als komplementäre bewegliche Bauteile ebenfalls einzustellen.
Das ist nicht die Aufgabe des Sattlers (sondern des Karosseriebauers), zumal es regelmäßig bei Oldtimern weitere Reparaturen an diesen Bauteilen nach sich zieht.
Wenn wir, die CK-Cabrio, für Restaurationsbetriebe arbeiten, dann werden im Zuge einer Vollrestauration idR. von unserer Seite keine Dichtungen/Dichtleisten montiert.
Das Finish übernimmt der Karosseriebauer des Restaurators, um den gehobenen Ansprüchen der Kundschaft an einen komplett restaurierten Oldtimer zu genügen.
Das einmal beispielhaft zur Erläuterung dieses Sachumfeldes.


Ganz allgemein formuliert gilt:

Eventuell notwendige Instandsetzungs- und Restaurationsarbeiten am Gestänge und/oder der Karosserie sollten wegen des Alters und der Bauart dieses Cabrios als möglicher zusätzlicher Kostenfaktor gesehen werden.

Die Berechnung erfolgt dann nach Aufwand und kann idR. bei der Annahme quantifiziert werden.  



 




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