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Packard 250 Convertible und Carribbean 1951 - 1954

Packard Clipper Verdeck Beispielbild

Nach WW II meinte man bei Packard, die bis dahin gepflegte Nische des Luxuswagen-Segmentes verlassen zu müssen, um den während der 50er Jahre zweifellos blühenden US-Massenmarkt der Mittelklasse auch mit Packards zu bedienen. Immerhin wurden "Straight Eight"-Motoren verbaut.

Jedenfalls ist das 250 Convertible ein Ausfluss dieser (dann gescheiterten) Strategie, während der in drei unterschiedlichen Farben lackierte Carribbean das fast doppelt so teure Luxus-Cabriolet der Packard corp. darstellen sollte.

Der Name Carribbean erscheint besonders aus heutiger Sicht Programm, - mit einem gehörigen Schuss Cuba-Libre. Und das gilt auch für den "Holzklasse-Carribean", den 250, denn die Unterschiede waren und sind längst nicht so groß, wie der seinerzeit aufgerufene Preisunterschied vermuten ließe.

Es gibt in Europa wohl nur einige wenige dieser herrlichen 50er Jahre US-Convertibles, aber für einen davon haben wir ein Verdeck in "Stayfast Oyster" gefertigt.



Stoffauswahl

Das Packard 250 / Carribean-Verdeck kann in TOPLINE-Classic/Sonnenland-Classic/ARESMA Classic, Sonnenland-Berline, TOPLINE Sunfast/HAARTZ Stayfast -Verdeckstoffen und allen Farben der Color-Line (Stayfast/Sunfast) gefertigt werden.

Für die älteren US-Modelle ist von der Verwendung von TP 3000/A5/Akustik-Materialien dringend abzuraten, weil diese zu steif sind und/oder die Gestängeform, die Gestängestabilität sowie die (mangelnde) Maßhaltigkeit dieser Cabrios es nicht zulassen.

Wir wissen aber, wie es mit der Farbwahl bei den Ami-Schlitten bestellt ist und versuchen im Rahmen des technisch sinnvollen, alles möglich zu machen!


Die Standardfarbe ist schwarz.


Bezüglich der Verfügbarkeit und Eignung von farbigen Verdeckstoffen bitten wir zuvor um ihren Telefon/Mailkontakt vorab.
Diese haben in der Regel einen Aufpreis.

Classic Line



  • Klassik Blau
  • Dunkelbraun
  • Beige Klassik
  • Hellbeige Klassik
  • Aignerrot
  • Klassik Grün

Schwarz, blau und dunkelbraun sind hier der Standard.
Bei allen weiteren farbigen Klassikstoffen ist in der Regel mit einem Aufpreis zu rechnen (10-100%!).
Bitte extra anfragen.

Weitere Farben sind also (noch) vorrätig - Lieferung und Preise auf Anfrage. 



Color Line



  • Logo Red
  • Pacific Blue
  • Sunflower Yellow
  • Orange
  • Oyster
  • Syringa

Weitere Farben auf Anfrage.
Die Verdeckstoffe der Color-Line haben ca. 30% Aufpreis!



Verdeckvarianten

Das Verdeck war bei unserem Exemplar einlagig und zweiteilig, mit separatem Scheibenteil und relativ breiten, durchgehenden gepolsterten Spanngurten.
Die Packards sind nach den damaligen Kriterien für eine Großserienfertigung gebaut worden und weisen deshalb eine große Homogenität auf. Relativiert wird diese Aussage allerdings durch das fortgeschrittene Alter und die, - nennen wir es einmal - häufig abenteuerliche Restaurations- und Erhaltungsgeschichte.

Wir fertigen individuell nach Vorlage - beziehungsweise unter Verwendung unseres Zuschnittes.

Packard 250 & Carribbean Verdeckbezug (Stoffverdeck)



komplett mit Scheibenteil (PVC-Scheibe) und den besagten Spanngurten:

€ 1.190,00





  • Packard Clipper Verdeck
  • Packard Clipper Verdeck
  • Packard Clipper Verdeck

Dichtungen und Zubehör

Falls nötig, prinzipiell bitte selbst besorgen!

Wir können - ohne Gewähr - mögliche Bezugsadressen nennen und/oder mit Meterwaren und Anfertigungen behilflich sein.
Ohne Gewähr!

Ein von uns bevorzugter und hiermit empfohlener Partner für die professionelle Beschaffung von Ersatzteilen von US-Cars ist die Firma

OLIVER RACING
US-Car Service and Parts
Inhaber Oliver Schaffer
Industriestraße 1
D-56457 Halbs
Germany
Telefon:  0049 - (0) 2663 - 91 76 67-0
Telefax:  0049 - (0) 2663 - 91 76 67-9
Mobil:     0049 - (0) 1 70 - 9 09 01 78
E-Mail:    info@oliver-racing.com
Web:      http://www.oliver-racing.com

Die Firma OLIVER RACING restauriert, tuned, repariert und wartet US-Fahrzeuge als Tätigkeitsschwerpunkt seit Jahrzehnten.
Vom Sammler-Liebhaberfahrzeug bis zum präparierten Rennwagen.
Von daher profitiert der EU-Besteller von der Erfahrung bei der Vorauswahl von importierten Ersatzteilen, - in dem Sinne, dass es qualitativ stimmt und auch das richtige Teil bestellt wird.



Persenning:



Auf Anfrage!


Gerfetigt nach Vorlage oder individuell!



Meterwaren:



Beratungsbedarf!



Montage-Service

Unsere Montageleistungen basieren auf Erfahrungen bezüglich dem üblichen Aufwand bei dem jeweiligen Cabrio und spiegeln bereits einen realistischen Preis ohne Nachforderungspolitik!

Eine gründliche Durchsicht, kleinere Reparaturen und ein umfangreicher Schmierservice sind im Montagepreis enthalten.

Schwierigkeitsgrad einer Montageleistung



Der Schwierigkeitsgrad: Gelb/Rot

Realistischerweise sollten Kosten zwischen € 1500 und € 2000 für das Aufsatteln kalkuliert werden


Hier gilt:

Der Preis für das Aufsatteln bei den Packard 250/Carribbean hängt ganz wesentlich vom Zustand des Gestänges und der Anbauteile ab (wie üblich bei den älteren Ami-Kreuzern).
Genauer beziffern lässt sich so etwas erst, wenn ihr Donnervogel uns vorgestellt wird.

Eine Reserve für zusätzliche Kosten, zum Beispiel zur Wiederherstellung von Gestängeteilen/Dichtungen/Beschlägen etc. sollte regelmäßig einkalkuliert werden.

Der CK-Cabrio-Klartext dazu:

Bei älteren US-Cabrios ist immer mit Gestängeschäden und damit Reparaturbedarf zu rechnen. Dies löst dann zusätzliche Kosten aus.

Muss nicht, kann aber sein!

Beim hier vorgestellten Packard Convertible muss unbedingt die Maßhaltigkeit und Funktion des Gestänges zunächst geprüft - und ggf. hergestellt werden.

Wir hatten schon gut restaurierte 50/60/70er Jahre Ami-Kreuzer mit optisch guten Gestängen, bei denen sich rechts/links-Unterschiede von 2-5 Zentimetern auftaten.
Das Maß von der Dachkante vorn bis zur Nagelleiste am Hauptspriegel - und von dort wiederum zum Heckabschluss (Stoffhaltebügel) muss stimmen!
Wenn das nicht entdeckt wird und entsprechend gerichtet wird, kann das noch so exakt konfektionierte Verdeck niemals passen!
Einer der häufigen Gründe für darauf folgende "Pseudo-Reklamationen" bei den seit einigen Jahren beliebten "Selbstmontagen". Nach DVD-/Video-Anleitung.

Überhaupt: Bei älteren Cabrios/Oldtimern wie hier beim Thunderbird ist regelmäßig das Gestänge vorzubereiten/zu bearbeiten/zu richten/einzustellen, bevor das neue Verdeck aufgezogen werden kann.
Und genau diese Leistungen können den Aufwand und die Kosten der eigentlichen Montage leicht und gerne übersteigen.

Seitens der CK-Cabrio kann es hier keine Festpreise oder, wie bei vielen neueren Cabrios, Komplettangebote geben.

Wir setzen den Wunsch des Kunden voraus,  keine halben Sachen zu wollen (die wären noch nicht einmal die Hälfte wert), sondern dass das Mögliche aus der vorhandenen Substanz wieder hergestellt wird.
Genau dieses Vorgehen ist kostenrational, weil den Wert erhaltend, aber manchmal nicht gerade billig.
Das sollte dem Besitzer eines US-Oldtimers aus den 50er Jahren schon auch klar sein.

Und noch ein deutliches Wort:

Die Verdeckmontage bei diesen amerikanischen Cabrio-Typen ist etwas für damit erfahrene Spezialisten.
Nur diese Monteure erreichen ordentliche Ergebnisse!

Alles andere liegt irgendwo zwischen „Ozean-Welle“ und „Kartoffelsack-Optik“.
Ganz egal, welche Qualität der Bezug hat oder welche hochgelobte Computer-Passform. Die Verdecke passen alles andere als von alleine.

Es gibt kaum fixe Anlenkpunkte und die Toleranzen der Karosserie sind schon bei Auslieferung sehr großzügig gewesen – und im Laufe der Jahre (Jahrzehnte) nicht geringer geworden. Passung muss beim Montieren hergestellt werden.

Die Montage ist nicht so sehr als intellektuelle Herausforderung zu sehen - was dann leicht zu der  Fehleinschätzung führt, es sei alles ganz einfach.

Hier braucht es jemanden mit ERFAHRUNG, GESCHICK, eine Menge kontrollierte Kraft in den Fingern, Händen und Unterarmen, darüber hinaus Werkzeuge, die sich ein damit erfahrener Sattler im Laufe der Zeit selbst gebaut hat - sowie diverse Sortimente mit einschlägigen Kleinmaterialien.

Bei diesen Cabrios lassen sich nämlich meistens viele der originalen Befestigungsmaterialien nicht mehr wiederverwenden.

Dichtungen sind bei den Ami-Cabrios gerne zusätzlich verklebt. Der Versuch, sie zu demontieren, wird mit Zerstörung derselben bestraft. Diese Dichtungen wiederum sind i.d.R. alles – nur nicht billig. Und auch nicht an jeder Ecke zu bekommen.

Das hier ließe sich noch weiter fortsetzen – die Botschaft sollte angekommen sein.


Allgemeiner Hinweis

Arbeiten an Oldtimern betreffend!

Bei einem Packard Convertible aus den 50er Jahren ist es in der Regel kaum mit dem Tausch einer Außenhaut getan.
Wir haben in den letzten 10 Jahren keines dieser Fahrzeuge mehr aufgesattelt, bei dem der Preis unter € 4000 (netto!) geblieben wäre - nur einmal so, damit hier keine falschen Vorstellungen keimen.
Das Doppelte und Dreifache ist da auch kein Problem, je nachdem, was vom Zustand her angeliefert wird(!!).
Und welcher Anspruch formuliert wird(!).

Unsere Kunden haben übrigens - außer bei der Farbzusammenstellung (und da gibt es auch Einschränkungen) - kaum noch Mitsprache in Bezug auf die Ausführung der Arbeiten.
(Glücklicherweise wollen das die meisten der Kunden auch genau so und lassen uns in Ruhe.)

Wir sagen bei der Annahme, was getan wird und nennen einen Kostenrahmen.
Mit einer Unter- und einer Obergrenze.

Dann kann der Auftraggeber Ja oder nein dazu sagen.

Das ist so transparent wie bei Oldtimern irgend möglich und wird so akzeptiert - oder wir wünschen Glück im entsprechenden Universum.

Solche Oldtimer wie ein 50er-jahre Packard Convertible können auch nur und ausschließlich in der Zeit von Oktober bis Januar (letzte Annahme) gesattelt werden - nicht während der Saison von März bis September.

Wie lange das dauert?

Exakt so lange, wie es dauert, bis wir die Fertigstellung vermelden.
Auf die Sekunde genau.


Oldtimer-Besitzer, welche keine Zeit mitbringen, hier meinen, Zeitvorgaben setzen zu müssen - sind nicht willkommen.
Für diese Sorte Kundschaft arbeiten wir nicht.


Dabei sollte klar sein, dass wir selbst ein vorrangiges Interesse an einer möglichst zügigen Fertigstellung haben.
Zum Beispiel gilt es ja immer, so genannte laufende Kosten zu decken.
Und wir gehen gerade beim Aufsatteln von Oldtimern erheblich in Vorlage.
Und idR. wird erst bei Fertigstellung/Abholung abgerechnet.
Jedoch arbeiten wir prinzipiell zuerst ergebnisorientiert, dem nachgeordnet zeitorientiert.

So sieht das aus.



Leistungsspektrum Hydraulik

  • Beispielbild Hydraulik eines Ferrari F355
  • Beispielbild Hydraulik eines Ferrari F355
  • Beispielbild Hydraulik eines Ferrari F355
  • Beispielbild Hydraulik eines Ferrari F355



Betrifft: Verdeck-Hydraulik

Im Falle eines Falles sind wir idR. in der Lage, defekte Hydraulik-Bauteile zu überholen!


Bedingungen

Der Umlauf beträgt dafür dann ca. eine Woche.

Reparaturen für an uns eingeschickte Pumpen und Zylinder sind ausschließlich für professionelle Auftraggeber möglich!

Es erfolgt unsererseits kein Versand und Rechnungsstellung/Verkauf dieser Dienstleistung an Privatpersonen!

Dies hängt mit gesetzlichen Garantiebestimmungen zusammen und ist im Kern dem Umstand geschuldet, dass es sich bei Schäden an den hydraulischen Bauteilen sehr oft um FOLGESCHÄDEN handelt.
Einhergehend mit dem Austausch/dem Überholen der Zylinder muss bei dem jeweiligen Typen eine plausible Fehleranalyse durchgeführt worden sein.
Die spezifischen Funktions-Zusammenhänge müssen gegenwärtig sein, ebenso wie die Maßnahmen zum Abstellen der Ursachen.


Vorgehen

Die Bauteile können an die CK-Cabrio eingeschickt werden.

Unsererseits findet eine Prüfung/Bewertung über das Ob und Wie einer Reparatur statt - und wir nennen einen Preis, beziehungsweise einen
Preisrahmen.

Dann kann kundenseits JA oder NEIN dazu gesagt werden.

Reparaturaufträge werden
prinzipiell mit Vorkasse oder Nachnahme abgerechnet!


Garantieleistung

Etwaige Garantieleistungen sind, - übrigens wie auch üblich bei Hydraulik-Bauteilen - stark eingeschränkt und beziehen sich nur und ausschließlich auf die Ausführung der Reparatur selbst!

Zur Erläuterung:
Sehr oft entstehen Schäden durch irreguläre Überlastung(en) eines Hydraulik-Elementes.
Das Zustandekommen der Überlastung ist durch andere/weitere Dysfunktionen/Defekte verursacht (siehe oben) - und nicht einem bloßen Verschleiss geschuldet - was es selbstverständlich auch gibt.
Hydraulik-Bauteile befinden sich jedoch fast immer in so genannten "interdependenten, multifunktionalen Systemen" - wo eines vom anderen sowie vom nächsten und übernächsten usw. abhängig ist.
Es ist für den Reparateur regelmäßig von Vorteil, die Funktion(en) des jeweiligen Systems in Gänze verstanden zu haben.
Werden die Ursachen eines Schadens nicht erfasst und abgestellt, wird ein repariertes Teil - genauso wie ein Neuteil - wieder Schaden nehmen.

Zumindest was eine erneut notwendige Reparatur dessen bei uns kostet, ist dann bekannt.




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